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Patienteninformation nach Artikel 13 DSGVO. Stand: 22.08.2026
Dieses Blatt dient Ihrer Information. Sie müssen hier nichts ankreuzen und nichts unterschreiben.
Kathleen Olstedt, Praxis für Ergotherapie (freiberuflich), Blockdammweg 63, 10318 Berlin (Karlshorst), Telefon 030 37580867.
Ansprechpartnerin für den Datenschutz: Kathleen Olstedt, contact@kathleenolstedt.com. Für Fragen zum Datenschutz oder zur Ausübung Ihrer Rechte können Sie sich jederzeit an mich wenden.
Stammdaten (Name, Anschrift, Kontaktdaten, Geburtsdatum, Krankenversicherung), die ärztliche Verordnung und Diagnosen sowie Gesundheits- und Behandlungsdaten: Befunde, Therapieziele, Verlauf und die Dokumentation der Sitzungen. Das sind besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO.
Behandlung und Dokumentation: Zur Durchführung der Ergotherapie und zur gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentation (§ 630f BGB). Rechtsgrundlage: Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit § 22 BDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Abrechnung: Zur Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse oder mit Ihnen. Rechtsgrundlage: Art. 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit den Vorschriften des SGB V.
Für Ihre Behandlung brauche ich keine Einwilligung, sie beruht auf Gesetz und Behandlungsvertrag. Ohne diese Daten kann ich Sie allerdings nicht behandeln und nicht abrechnen.
Zur Abrechnung erhält Ihre Krankenkasse oder ein sonstiger Kostenträger die hierfür erforderlichen Daten.
Eine Weitergabe von Gesundheits- und Behandlungsdaten an Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten oder andere an Ihrer Versorgung beteiligte Leistungserbringer erfolgt nur, soweit hierfür eine gesetzliche Grundlage besteht oder Sie zuvor entsprechend eingewilligt haben.
Gleiches gilt für erforderliche Informationen und personenfreie Fotoaufnahmen der räumlichen Situation im Rahmen einer Hilfsmittelversorgung oder Wohnraumanpassung.
Darüber hinaus können von mir beauftragte Auftragsverarbeiter und technische Dienstleister Daten ausschließlich nach meinen Weisungen verarbeiten. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter Ziffer 6.
Eine Weitergabe an sonstige Dritte erfolgt nicht, sofern hierzu keine gesetzliche Verpflichtung besteht oder Sie ausdrücklich eingewilligt haben.
Zur Entlastung von der Schreibarbeit setze ich das digitale Dokumentationswerkzeug Heidi ein. Es hört das Behandlungsgespräch mit und erstellt daraus automatisch einen strukturierten Textentwurf für meine Behandlungsnotizen, den ich anschließend prüfe.
Der Einsatz ist freiwillig. Sie können jederzeit widersprechen, auch mitten im Gespräch, ohne dass Ihnen Nachteile für Ihre Behandlung entstehen. Ich dokumentiere dann auf herkömmlichem Weg. Sagen Sie mir einfach Bescheid; ein Formular brauchen Sie dafür nicht.
Für die technische Speicherung und Verarbeitung Ihrer Behandlungsdaten setze ich die SELMA Zuhause GmbH, Blockdammweg 63, 10318 Berlin, ein. Sie betreut die genutzte Software und speichert die Daten in meinem Auftrag. Die GmbH ist als Auftragsverarbeiterin vertraglich nach Art. 28 DSGVO an meine Weisungen gebunden und darf die Daten nicht für eigene Zwecke verwenden.
Die Speicherung erfolgt derzeit in einer Ende-zu-Ende-verschlüsselten Bibliothek eines deutschen Cloud-Anbieters mit Rechenzentrum in Deutschland. Der Schlüssel liegt ausschließlich bei mir; der Anbieter kann die Inhalte nicht einsehen. Eine Verarbeitung außerhalb der EU findet nicht statt. Wechselt der technische Dienstleister, bleibt es dabei: Verarbeitung innerhalb der EU bzw. des EWR, Vertrag nach Art. 28 DSGVO, Verpflichtung zur Verschwiegenheit und ein gleichwertiges Schutzniveau. Über wesentliche Änderungen informiere ich Sie; die Namen der aktuell eingesetzten Dienstleister nenne ich Ihnen jederzeit auf Nachfrage.
Für Videosprechstunden bzw. Teletherapie nutze ich RED connect der RED Medical Systems GmbH. Dabei werden die für die Durchführung der Videositzung erforderlichen Daten verarbeitet. Die Video- und Audioübertragung erfolgt verschlüsselt; die Sitzung wird nicht aufgezeichnet.
Alle eingesetzten Dienstleister sind als mitwirkende Personen zur Wahrung der Schweigepflicht verpflichtet (§ 203 StGB), zeitlich unbegrenzt und über das Ende der Zusammenarbeit hinaus.
Zur Unterstützung der Behandlung können künftig digitale, gegebenenfalls lernfähige Auswertungsverfahren eingesetzt werden. Dabei werden Ihre Behandlungs- und Testdaten ausgewertet und mit Referenzdaten abgeglichen, um mögliche Empfehlungen für die Therapie abzuleiten. Das geschieht nur pseudonymisiert, also anhand einer internen Fallnummer und ohne Ihren Namen. Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt, die fachliche Behandlungsentscheidung treffe stets ich.
Diese Auswertung erfolgt im Rahmen Ihrer Behandlung. Eine darüber hinausgehende Nutzung Ihrer Daten ist gesondert und freiwillig auf dem Einwilligungsblatt zur Nutzung anonymisierter Daten geregelt.
Behandlungsdaten bewahre ich zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung auf (§ 630f Abs. 3 BGB) und lösche sie anschließend, sofern keine längeren Fristen bestehen.
Sie haben jederzeit das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) sowie ein Widerspruchsrecht (Art. 21). Eine Löschung ist ausgeschlossen, solange die gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung berührt wird.
Beschwerderecht: Sie können sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Für mich zuständig ist die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Alt-Moabit 59-61, 10555 Berlin, Telefon +49 30 13889-0, mailbox@datenschutz-berlin.de.